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Lehmputz

 

Lehmputz bezeichnet einen Mörtel aus Lehm, der als Putz für Gebäudeflächen dient. Die Verwendung von Lehmputz zählt zu den ältesten Bautechniken der Menschheit, da der Baustoff weit verbreitet, leicht verfügbar und einfach zu verarbeiten ist.

Lehmputz ist wasserlöslich. In Innenräumen besitzt der Lehm viele Vorteile gegenüber konventionellem, zementgebundenem Putzmörtel. Haltbarkeit und Wertbeständigkeit bei Innenputzen sind keine Frage dessen, ob das Material wasserlöslich ist oder nicht. Lehmputz trocknet nur durch die Verdunstung von Wasser. Die hohe Bindekraft des Lehms, welche er als Rohstoff bereits aufweist, kann zusätzlich durch die Beigabe von Pflanzenstärke verbessert werden. Bei geeigneter Verarbeitung ist der Einsatz von Lehmputz selbst in Badezimmern außerhalb des Spritzwasserbereiches möglich.

Diffusionsoffene, also „durchlässige“ Beschichtungen ermöglichen es, dass dahinter liegende Wandschichten Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. In Verbindung mit der Eigenschaft des Lehmputzes, sehr viel Feuchtigkeit aufzunehmen (bis zu neun mal mehr als Gips) bildet sich ein Klimapuffer an der Wand, der Feuchte aufnimmt und sie bei Bedarf wieder abgibt.

   
Hier wird der Aufbau einer Lehmputzwand mit eingelassener Wandheizung dargestellt.